Alternative Süßungsmittel

Sie liefern dem Körper neben Energie auch Vitalstoffe und werden daher, vor allen in der vollwertigen Ernährung, als Ersatz für Haushaltszucker verwendet. Bei der Verwendung müssen der Eigengeschmack und die etwas unterschiedliche Süßkraft im Vergleich zu Haushaltszucker berücksichtigt werden.

Honig
Honig besteht überwiegend aus Fruchtzucker und Traubenzucker. Zum Auffüllen von Glycogenreserven ist er somit eine ideale Quelle für sportlich aktive Menschen.
Für die Zubereitung der WegeBrot Riegel kann der Honig auch gegen Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Birnendicksaft oder Ahornsirup ausgetauscht werden.

Agavendicksaft
Die in Mexiko wachsende Agave diente bereits den Azteken als Nahrungsmittel. Das so genannte Herz der Agave wird zerkleinert, gepreßt, der Saft gefiltert und auf einen Wassergehalt von 23-25% eingekocht. Der so entstandene goldgelbe Dicksaft, dessen Kohlenhydratanteil fast ausschließlich aus Fructose besteht, zeichnet sich durch eine hohe, jedoch neutrale Süßkraft aus.
Die Leber verarbeitet ihn ohne Insulin sofort zu Energie, was Agavendicksaft für Sportler und Diabetiker interessant macht. Agavendicksaft ist aufgrund seines niedrigen Wassergehaltes lange lagerfähig.

Ahornsirup
Der vor allem in Kanada vorkommende Fels- oder Zuckerahorn wird zur Gewinnung von Ahornsirup genutzt. Der Sirup entsteht durch das Einkochen des abgezapften Ahornsaftes. Ein ausgewachsener Baum gibt ca. 40 Liter Saft pro Jahr ab. 40 bis 50 Liter Saft benötigt man für einen Liter Sirup. Er wird ohne Zusätze gewonnen, ist nur begrenzt haltbar und muß im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Apfel- oder Birnendicksaft
Der Fruchtdicksaft ist ein unter Vakuum eingedickter, konzentrierter Apfel- oder Birnensaft ohne Zusatzstoffe. Für 1 Liter Apfeldicksaft werden ca. 7 Liter Apfelsaft benötigt. Dieses Verfahren ermöglicht eine relativ schonende Herstellung bei 50° - 60°C.
Der Dicksaft enthält ca. zwei Teile Fruchtzucker und einen Teil Traubenzucker. Neben den Zuckerstoffen enthalten die Dicksäfte einen recht hohen Anteil an Mineralstoffen, vor allem Kalium, Kalzium und Magnesium. Durch seinen milden, leicht fruchtigen Geschmack eignen sich Apfel- und Birnendicksaft sehr gut zum Süßen.

Trockenfrüchte

Trockenfrüchte sind eine natürliche gesunde Zwischenmahlzeit, die durch ihren Reichtum an Nährstoffen als ideale Kraftspender angesehen werden. Sie sind aber auch eine wertvolle Zutat bei der Herstellung von WegeBrot. Die reifen Früchte werden nach der Ernte gereinigt, entkernt und evtl. zerkleinert.

Sie trocknen an der Sonne oder in Trocknungsanlagen und verlieren während des Trocknungsvorganges rund drei Viertel ihrer Feuchtigkeit. Der Zuckergehalt steigt dabei auf 60 – 70% aufgrund des Wasserentzuges.

Trockenfrüchte enthalten wertvolle Mineralien (Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium und Natrium), Ballaststoffe und zahlreiche Vitamine (A, B1, B2, B3, B5, B6) in konzentrierter Form.

Cranberry
Die großfruchtige Moosbeere oder auch Kranbeere wird in den USA und Kanada großflächig angebaut und vermarktet. Die Frucht enthält viele Vitamine der gesamten B-Gruppe, Beta-Carotin und viele Mineralstoffe. Besonders wichtig sind aber ihre Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe,  welche die Koli-Bakterien am Festhaken im Harnwegsbereich hindern.

Datteln
Das im südlichen Asien und in Afrika heimische Palmengewächs entwickelt bis zu 60kg Datteln je Saison. Die Dattelpalme trägt sehr saftige, dickfleischige Früchte mit einer ausgewogenen Mischung an Kohlenhydraten für lange anhaltende Kraft und Konzentration.

Die Dattel ist eine der kaliumreichsten Früchte überhaupt. Der Gehalt übertrifft denjenigen der Banane um 50%. Die Dattel enthält zudem große Mengen an Kalzium, Magnesium und Eisen. Der hohe Ballaststoffgehalt ist ebenfalls von großem Vorteil für eine gut funktionierende Verdauung.

Aprikosen
Getrocknete Aprikosen sind reich an Mineralien und Vitamin A. Bezüglich ihres Gehaltes an Antioxidantien sind Aprikosen die Spitzenreiter unter den Trockenfrüchten. Sie enthalten sehr viele Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung sorgen.

Pflaumen
enthalten besonders viele wasserlösliche Ballaststoffe, die die Verdauung anregen und für eine gesunde Darmflora sorgen. Zudem gibt es kaum eine andere Frucht, die so viele verschiedene Vitamine und Mineralstoffe enthält. In Pflaumen stecken fast alle B-Vitamine, die unsere Nerven und das Immunsystem stärken.


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Süddeutsche Gesundheitstage Fellbach (F)
06.03.2010 – 07.03.2010

Beauty Swiss (F)
06.03.2010 – 07.03.2010

F=Messe für Fachbesucher
P=Messe für Privatpublikum