Wir trauern um die gute Seele unseres Hauses

Mitbegründerin unseres Unternehmens Margarete Jentschura im Alter von 104 Jahren gestorben

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Mittwoch, 13. September 2017  |  

Die Keimzelle unseres Unternehmens, Margarete Jentschura, ist am Donnerstag (7. September) gestorben. Die als dienstälteste Drogistin Deutschlands bekannt gewordene Mutter von Dr. h. c. Peter Jentschura schlief an ihrem Wirkungsort in Münster-Albachten nach einem erfüllten Leben im Alter von 104 Jahren friedlich ein. Die von Margarete Jentschura 1993 mitgegründete Jentschura International GmbH ist bis heute maßgeblich von ihrem fundierten Wissen über Tees, Kräuter, Pflanzen und Körperpflege geprägt.

„Ich bin sehr dankbar für die lange Zeit, die wir mit meiner Mutter verbringen durften und in der sie mir und meinen Kindern nicht nur Achtung vor der Natur und drogistisches Wissen vermittelt hat, sondern auch menschliche Werte wie Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit und Fleiß“, sagt Dr. h. c. Peter Jentschura.

1913 in Karlsdorf geboren, wuchs die Schlesierin in einer Drogisten- und Försterfamilie auf. So wurden ihr die Verbundenheit zur Natur und das heilkundliche Wissen und Können quasi in die Wiege gelegt. Ihre erste Drogerie betrieb sie mit ihrem 1942 verstorbenen Ehemann Helmut in Breslau, bevor sie 1955 in Münster, unbeirrt von den schweren Nachkriegszeiten, einen gelungenen Neuanfang wagte. 

Die erste eigene münsterische Drogerie entstand 1955 im Herzen von Münster, in der Staufenstraße. Später folgten vier Filialen. Den Kern ihres persönlichen Wirkungskreises verlegte sie bald in die Drogerie im Vorort Albachten, wo sie 1993 außerdem zusammen mit Sohn Peter und Enkel Robert die Jentschura International GmbH gründete. Enkelsohn Robert ist mittlerweile Geschäftsführer der großmütterlichen Drogerie in Münster-Albachten.

Margarete Jentschuras Hauptanliegen war stets, nah bei den Menschen zu sein und ihnen bestmöglich zu helfen. So war sie nicht nur die gute Seele unseres Unternehmens, sondern auch „das Herz“ von Albachten. Individuell gemischte Tees  gegen allerlei Missbefindlichkeiten und chronische Krankheiten gründeten auf ihrem Wissen. Genauso selbstverständlich und oft ebenfalls heilsam für die Seele: Sie nahm sich Zeit für persönliche Gespräche, lebte und liebte den Kundenkontakt. 

Fünf Enkel und sechs Urenkel halten manch eine Seniorin mehr als genug auf Trab. Doch ganz nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ kam für Margarete Jentschura auch im Rentenalter kein beruflicher Ruhestand infrage. Dadurch wurde sie auch überregional bekannt. Denn weil Margarete Jentschura noch mit mehr als 100 Jahren täglich in ihrer Drogerie tätig war, galt sie als dienstälteste Drogistin Deutschlands.

„Es ist tröstlich, dass wir ihr Erbe bewahren können, indem wir unser Unternehmen in ihrem Sinne weiterführen“, meint auch Enkel Roland Jentschura trotz des Schmerzes über den Verlust.

Mit der Familie trauern alle Freunde und alle Mitarbeiter.

Wer sich noch einmal ein Bild von Margarete Jentschura machen möchte, hat dazu die Gelegenheit in einem WDR-Beitrag und einem Video zu ihrem 100. Geburtstag.

• zum WDR-Beitrag über die älteste Drogistin
• zum center.tv-Beitrag zum 100. Geburtstag

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